2025 war für ANINOVA ein Jahr voller Mut, Entschlossenheit und Veränderung. Wir deckten massives Tierleid auf, retteten so viele Tiere wie nie zuvor und setzten wichtige rechtliche Erfolge durch. Dieser Jahresrückblick zeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können – und warum wir jetzt erst recht weitermachen.
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2025 hat ANINOVA erneut sichtbar gemacht, was viele nicht sehen wollen: das alltägliche Leid der Tiere in Zuchtbetrieben, Mastanlagen und Schlachthöfen.
Eine unserer erschütterndsten Aufdeckungen stammt aus einer Schweinezucht in Halver: verletzte, kranke und sterbende Schweine und Ferkel, Tiere, die ihrem Schicksal überlassen wurden. Diese Bilder gingen viral und machten klar: Das System Tierhaltung ist nicht reformierbar – es ist grundlegend ungerecht.
Auch die Wahrheit hinter der Panade des Fast-Food-Giganten KFC blieb nicht verborgen: kranke, gequälte und tote Hühner. Eine weitere Aufdeckung führte zur endgültigen Schließung eines Schlachthofs für ausgediente Legehennen – ein wichtiger Sieg für Tierrechte. Hinzu kamen dokumentierte Missstände in Westfleisch-Betrieben, die sich mit einem Tierwohl-Siegel schmücken, während Tiere dort unter Abszessen, Nabelbrüchen und blutigen Verletzungen litten.
Außerdem haben wir nach 2024 auch dieses Jahr erneut grausame Anbindehaltung bei Zulieferbetrieben des Molkereiunternehmens Ehrmann dokumentiert. Ehrmann ist damit verdienter Preisträger unseres Preis der Herzlosigkeit 2025. Kurz vor Weihnachten haben wir schließlich noch unvorstellbare Misshandlungen von Gänsen und Enten in einem Schlachthof in Brandenburg aufgedeckt. Die Tiere wurden geschlagen, gewürgt und geschleudert.
Unser Ziel bleibt: Tierleid sichtbar machen, Missstände dokumentieren und rechtliche Schritte anstoßen, damit Tiere endlich wirksam geschützt und ihre Bedürfnisse respektiert werden.
Doch ANINOVA zeigte 2025 nicht nur Leid, sondern auch Hoffnung. In Zusammenarbeit mit Tierschützer Malte Zierden konnten vier Ferkel vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Zu Ostern befreiten wir in drei Einsätzen insgesamt 31 Legehennen aus verschiedenen Haltungsformen. Mit Sänger Tom Twers retteten wir vier Puten, mit Content Creatorin Maria Ludovica 15 Masthühner.
Insgesamt konnten 179 Tiere gerettet werden – ein Rekord in der Geschichte unserer Tierrechtsorganisation. Jedes dieser Tiere ist ein Individuum, das Schmerz und Freude empfindet. Jede Rettung und jede Aufdeckung bringt uns einer gerechteren Welt ein Stück näher.
Ein besonderes Highlight war die endgültige Schließung des Luna-Schlachthofs in Bayern. Außerdem wurde ein Schäfer nach unserer Aufdeckung wegen Tierquälerei verurteilt. Dank aufmerksamer Hinweise aus der Bevölkerung konnten wir zudem sechs Fälle illegaler Kälberhaltung zur Anzeige bringen.
Ganz besonders hat uns diese Nachricht gefreut: Polen hat sich für ein Pelzfarmverbot ausgesprochen. Bis Ende 2033 müssen Pelzfarmen schließen und es gibt sogar Anreize, um früher auszusteigen. Polen gehört bislang zu den größten Pelzproduzenten weltweit.
All diese Erfolge waren nur möglich, weil Menschen wie Du uns unterstützen. 2025 war ein Jahr des Mutes – 2026 wird ein Jahr der Veränderung. ANINOVA kämpft weiter für die Freiheit aller Tiere. Hilf uns, noch mehr Tierleben zu retten: Unterstütze unsere Arbeit, teile unsere Aufdeckungen und werde aktiv. Gemeinsam schaffen wir eine gerechtere Welt.
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