ANINOVA liegt aktuelles Bildmaterial vor, das erschütternde Zustände in drei Milchbetrieben in Bayern dokumentiert, die an den Molkereikonzern Ehrmann liefern. Besonders besorgniserregend sind die Aufnahmen aus diesem Betrieb in Breitenthal im Landkreis Günzburg. Die Bilder verdeutlichen die schlechten hygienischen Bedingungen und die Ketten, an denen die Tiere dauerhaft fixiert sind. Zudem haben die Kühe keinen Zugang zu einem Auslauf, was ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt.
Günzburg
10/12/2025
Rinder
Milchbetrieb
Anbindehaltung
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Ein besonders erschreckender Fall betrifft den bereits erwähnten Betrieb mit 42 Tieren, der ebenfalls Milch an Ehrmann liefert. Seit Jahren wird dort die ganzjährige Anbindehaltung praktiziert – die Tiere haben nie die Möglichkeit, ins Freie zu gelangen. Trotz wiederholter Überprüfungen durch Ehrmann und die zuständigen Behörden wurden keine wesentlichen Veränderungen in den Haltungsbedingungen festgestellt.
Laut Auskunft der Betreiberin fand im Juni 2025 eine erneute Betriebskontrolle durch Ehrmann statt. Zwar wurden einige kleinere „Verbesserungen“ besprochen, doch eine konkrete Beanstandung der Missstände blieb aus. Auch das Veterinäramt war im Jahr 2024 zweimal vor Ort, nachdem Hinweise auf schlechte Klauenpflege und unzureichende Hygiene eingegangen waren. Zwar wurden Auflagen erteilt, Konsequenzen zog Ehrmann jedoch nicht.
Aufgrund unserer Aufnahmen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18911/25). Im vergangenen Jahr forderte Ehrmann den Betrieb übrigens auf, das Ehrmann-Schild zu entfernen, da der Betrieb an einer stark frequentierten Hauptstraße liegt. Seitdem führt der Betrieb das Schild nicht mehr.
Ehrmanns Werbung stellt die Kühe in idyllischen Szenen auf grünen Wiesen in den bayerischen Alpen dar. Diese Darstellung könnte jedoch kaum weiter von der Realität entfernt sein. Die Aufnahmen aus dem besagten Betrieb zeigen die harte Wirklichkeit der Anbindehaltung: keine grünen Wiesen, kein Leben in Freiheit – nur fixierte Tiere, die unter unwürdigen Bedingungen leiden.
Der Gegensatz zwischen Ehrmanns glänzenden Werbebotschaften und den grausamen Bedingungen in den Milchbetrieben, die für den Konzern produzieren, ist unverkennbar. Während die Werbung ein Bild von glücklichen, freien Kühen vermittelt, sehen die Aufnahmen die brutale Realität: Anbindehaltung ist Tierquälerei.
Jede Kaufentscheidung beeinflusst das System, das diese grausamen Haltungsformen unterstützt und aufrechterhält. Um ein Zeichen für Tierrechte zu setzen und gegen solche Praktiken zu protestieren, sollte man bewusste Entscheidungen treffen. Lebe vegan und unterstütze keine Produkte, die auf der Ausbeutung von Tieren basieren.
Betrieb 2 in Breitenthal
Betrieb in Bebenhausen (Kettershausen)
Wir verleihen den Negativpreis jedes Jahr an Konzerne und Betriebe, die durch ihre Praktiken zur Ausbeutung und Misshandlung von Tieren beitragen. Ehrmann reiht sich damit in die Liste der früheren Preisträger wie Tönnies und Westfleisch ein.
Mehr erfahrenAufgrund unserer Aufnahmen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18911/25).
Wir verleihen den Negativpreis jedes Jahr an Konzerne und Betriebe, die durch ihre Praktiken zur Ausbeutung und Misshandlung von Tieren beitragen. Ehrmann reiht sich damit in die Liste der früheren Preisträger wie Tönnies und Westfleisch ein.
Mehr erfahrenAufgrund unserer Aufnahmen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18911/25).
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