ANINOVA liegt erschreckendes Bildmaterial vor, das erneut schwerwiegende Missstände in drei Milchbetrieben in Bayern belegt, die an den Molkereikonzern Ehrmann liefern. Auch in diesem Betrieb wird die dauerhafte Anbindehaltung der Tiere praktiziert, ohne dass den Tieren ein Auslauf gewährt wird. Diese Missstände stellen nicht nur eine eindeutige Verletzung der Tierschutzbestimmungen dar, sondern sind auch ein weiteres alarmierendes Beispiel für die anhaltenden Probleme in der Milchindustrie.
Unterallgäu
10/12/2025
Rinder
Milchbetrieb
Anbindehaltung
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Dieser Betrieb war bereits in der Vergangenheit im Fokus der Behörden und wurde vom Veterinäramt kontrolliert. Es wurden Missstände festgestellt und nach Auskunft des Landwirts Auflagen erteilt. Doch der Betrieb konnte weiterhin unter den bestehenden, tierschutzwidrigen Bedingungen arbeiten.
Zudem war der Betrieb schon einmal Gegenstand einer Anzeige durch die Tierrechtsorganisation PETA. Das daraufhin eingeleitete Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde jedoch eingestellt.
Trotz dieser früheren Vorfälle zeigen die aktuellen Aufnahmen erneut, dass die unwürdige Haltungsform in diesem Betrieb weiterhin praktiziert wird. Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat mittlerweile ein Verfahren wegen Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18914/25). Es bleibt zu hoffen, dass endlich Konsequenzen für die Verantwortlichen gezogen werden.
In der Werbung präsentiert sich Ehrmann mit einem Bild von glücklichen Kühen auf grünen Wiesen in den bayerischen Alpen, die ein Leben in Freiheit genießen. Doch die Aufnahmen aus diesem Betrieb entlarven diese Darstellung als reine Fiktion. Statt in einer idyllischen Berglandschaft zu grasen, sind die Tiere an Ketten fixiert, ohne Zugang zu einem Auslauf oder der Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten auszuleben. Es wird deutlich: Die heile Welt der Werbung hat mit der brutalen Realität der Haltungsbedingungen wenig zu tun.
Die Werbung malt ein Bild von Idylle, während die Aufnahmen die grausame Realität zeigen. Anbindehaltung ist Tierquälerei. Jede Kaufentscheidung unterstützt dieses grausame System und lässt das Leid der Tiere fortbestehen.
Jede Kaufentscheidung trägt zur Unterstützung von Praktiken bei, die auf Tierquälerei basieren. Du hast jedoch die Wahl, einen Unterschied zu machen. Lebe vegan und ersetze Produkte, die auf der Ausbeutung von Tieren basieren. Deine Entscheidung hat Macht – setze sie für die Tiere ein und trage dazu bei, die Ausbeutung zu beenden.
Wir verleihen den Negativpreis jedes Jahr an Konzerne und Betriebe, die durch ihre Praktiken zur Ausbeutung und Misshandlung von Tieren beitragen. Ehrmann reiht sich damit in die Liste der früheren Preisträger wie Tönnies und Westfleisch ein.
Mehr erfahrenAufgrund unserer Aufnahmen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18911/25).
Wir verleihen den Negativpreis jedes Jahr an Konzerne und Betriebe, die durch ihre Praktiken zur Ausbeutung und Misshandlung von Tieren beitragen. Ehrmann reiht sich damit in die Liste der früheren Preisträger wie Tönnies und Westfleisch ein.
Mehr erfahrenAufgrund unserer Aufnahmen hat die Staatsanwaltschaft Memmingen mittlerweile ein Verfahren wegen des Verdachts der Tierquälerei eingeleitet (AZ 301 Js 18911/25).
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