Der „Preis der Herzlosigkeit“ 2025 geht an den Molkereikonzern Ehrmann. Wir verleihen den Negativpreis jedes Jahr an Konzerne und Betriebe, die durch ihre Praktiken zur Ausbeutung und Misshandlung von Tieren beitragen. Ehrmann reiht sich damit in die Liste der früheren Preisträger wie Tönnies und Westfleisch ein.
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Ehrmann ist aus unserer Sicht ein wohlverdienter Preisträger: Der Molkereikonzern setzt in seiner Werbung auf das Bild glücklicher Kühe, die auf grünen Wiesen in einer idyllischen Alpenlandschaft grasen. Diese Bilder entsprechen jedoch nicht der Realität.
Die uns vorliegenden Undercover-Aufnahmen aus 2024 und aus 2025 zeigen erschreckende Zustände in bayerischen Milchbetrieben, die an den Molkereikonzern Ehrmann liefern: Kühe werden dauerhaft angekettet und haben keinen Zugang zu Auslauf – das ganze Jahr über.
Während Ehrmann weiterhin mit Bildern von ländlicher Idylle wirbt, machen die Aufnahmen klar: Der Molkereikonzern profitiert von Tierquälerei. Die Anbindehaltung, bei der die Tiere ohne Bewegungsfreiheit und Möglichkeit zur sozialen Interaktion gehalten werden, ist ganz eindeutig als Tierquälerei zu werten.
Deshalb verleihen wir Ehrmann symbolisch diesen Preis. Mit dieser Auszeichnung möchten wir ein klares Signal setzen: Wer in seiner Werbung den Anschein von tierfreundlicher Haltung erweckt, aber in Wirklichkeit Tierquälerei toleriert, zeigt eines ganz sicher nicht: Herz, Mitgefühl und Respekt für Tiere.
Glückwunsch, Ehrmann! 👎
Zu den 3 Aufdeckungen aus Ehrmann-Zulieferbetrieben:
Betrieb 1 in Breitenthal
Betrieb 2 in Breitenthal
Betrieb in Bebenhausen (Kettershausen)
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