Impact report 2024
Vorwort
„Solange Tiere systematisch ausgebeutet werden, braucht es Menschen, die hinsehen, dokumentieren und aufrütteln. Genau das verstehen wir als unsere Aufgabe.“
– Jan Peifer
Liebe Unterstützer*innen,
2024 war ein Jahr, in dem wir unsere Stimme geschärft, unsere Recherchen ausgeweitet und unsere Wirkung deutlich erhöht haben.
ANINOVA steht heute klarer denn je für mutige Aufdeckungen, die Missstände in der Massentierhaltung und Pelztierzucht ans Licht bringen, das System hinterfragen, und für eine Community, die Tierleid nicht hinnehmen will.
Unsere Mission: Sichtbar machen, was hinter den Kulissen der Tierindustrie passiert und wer davon profitiert. In diesem Jahr konnten wir mehr Menschen erreichen als je zuvor. Ob in Schlachthöfen, auf Pelzfarmen oder bei vermeintlichem „Tierwohl“ – dank starker Recherchen, intensiver Medienarbeit und emotionaler Kooperationen mit Influencer*innen wie Jonas Ems, Malte Zierden oder Ines Anioli haben wir zentrale Themen der Tierausbeutung in die breite Öffentlichkeit getragen. Immer mehr Menschen schließen sich unserem Einsatz an. Gemeinsam mit unserer Community, einem wachsenden Netzwerk und mutigen Stimmen für die Tiere schaffen wir Veränderung. Der Impact ist messbar: Ermittlungsverfahren, politische Diskussionen, Unternehmensreaktionen und Millionenreichweiten sind das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit.
Wir danken unserer Community für die Unterstützung durch Spenden, Teilen,
Mitfühlen und Aktivwerden. Für die Freiheit aller Tiere.
Danke für alles und alles Gute
Dein Jan
NEWS
Ein jahr aninova
Ende 2023 haben wir uns vom Deutschen Tierschutzbüro verabschiedet und als ANINOVA neu aufgestellt. Unser Ziel war es, radikaler, sichtbarer und kompromissloser im Kampf gegen Tierquälerei zu werden. Zwölf Monate später zeigt sich: Unser Ansatz funktioniert. Mit deutlich mehr Aufdeckungen, stärkerer Medienpräsenz und einer klaren Haltung haben wir das Image des Deutschen Tierschutzbüros hinter uns gelassen. ANINOVA steht heute für moderne Tierrechtsarbeit, strategische Medienkampagnen und investigative Recherche. Die neue Identität ist angekommen – bei Unterstützer*innen, in der Öffentlichkeit und in unserer DNA. Der Neustart war ein Erfolg – ANINOVA ist Vorreiterin des gesellschaftlichen Wandels für Tiere und ihre Rechte.
Preis der herzlosigkeit 2024
Mit dem „Preis der Herzlosigkeit“ macht ANINOVA jährlich auf besonders grausame Formen der Tierausbeutung aufmerksam. Im Jahr 2024 verliehen wir die Negativ-Auszeichnung an die Kaninchenzucht Dr. Zimmermann GbR – Deutschlands größte Kaninchenzuchtanlage. Bereits 2022 veröffentlichten wir erschütternde Aufnahmen von Kaninchen, die in engen Drahtkäfigen leben, mit Eisenstangen erschlagen oder gegen den Boden geschlagen werden. Zwei Mitarbeitende wurden inzwischen verurteilt, aber der Betrieb läuft dennoch weiter. Mit der Auszeichnung prangern wir das System dahinter an: Tierquälerei für Profit, abgesichert durch mangelnde politische Konsequenzen. Der Preis ist ein symbolischer Akt und ein Aufruf zum Widerstand.
Die Karte der Tierquälerei knackt 200 Einträge
214 Einzelfälle? Von wegen. Die Karte der Tierquälerei ist ein Gemeinschaftsprojekt von ANINOVA, Soko Tierschutz und ARIWA – Animal Rights Watch und zeigt das ganze Ausmaß systematischer Tierquälerei in der Agrarindustrie. Im Jahr 2024 verzeichnete die Karte schon über 200 dokumentierte Skandale. Jeder neue Eintrag widerspricht dem Mythos vom „Einzelfall“. Allein im ersten Halbjahr 2024 wurden mehr als 30 neue Fälle veröffentlicht, ein trauriger Rekord. Die interaktive Datenbank bietet Filter wie Bundesland, Tierart und Haltungsform. Bisher am stärksten vertreten sind Betriebe mit Rinderhaltung. Die Zahlen belegen, was wir seit Jahren sagen: Tierquälerei ist kein Ausnahmezustand. Sie ist Alltag.
Neue Motive: ANINOVA-Shop wächst
2024 wurde der ANINOVA-Shop um neuen Merch erweitert. Zu den neuen Produkten zählen Tassen und Sticker mit klarer Botschaft. „Vegan für die Tiere“, „Für die Freiheit aller Tiere“ oder schlicht mit dem ANINOVA-Logo. Die Motive stehen für Haltung, Aktivismus und Sichtbarkeit im Alltag. Die veganen Sticker gibt es einzeln oder im Set, die Tassen in Schwarz oder Weiß. Zusätzlich erhältlich sind Info-Flyer zu den Themen Eier, Milch, Fisch, Fleisch und Pelz – ideal zum Weitergeben. Der ANINOVA-Shop wird damit mehr denn je zum Werkzeug für Aufklärung. Jeder Sticker, jede Tasse und jedes Gespräch können ein Anfang sein. Außerdem unterstützt jede Bestellung unsere Aufklärungsarbeit und Undercover-Recherchen.
das ist aninova
Mission
Mit unseren Undercover-Recherchen decken wir auf, was täglich hinter den Kulissen der Zucht-, Mast- und Schlachtbetriebe passiert, und ermutigen Menschen zu einem veganen Lebensstil. Gemeinsam beenden wir die industrielle Massentierhaltung und Pelztierzucht.
Für die Freiheit aller Tiere.
Unser impact
2024 haben wir insgesamt 16 neue Aufdeckungen veröffentlicht – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Unsere Recherchen machten erneut systematisches Tierleid sichtbar: in der Massentierhaltung, der Pelzindustrie und vermeintlichen „Tierwohl“-Betrieben. Die Bilder erreichten Millionen Menschen, rüttelten auf und bewegten auch in diesem Jahr Tausende dazu, sich unserer Mission anzuschließen.
Das jahr in zahlen
Aninova x Influencer
2024 haben wir gezielt mit Influencer*innen zusammengearbeitet, um unsere Recherchen noch sichtbarer zu machen. Mit starken Stimmen an unserer Seite konnten wir Millionen Menschen erreichen und Tierleid ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
ANINOVA x Jonas Ems
„Tierwohl“-Lüge entlarvt
Mit Jonas Ems konnten wir 2024 einen der bekanntesten Content Creator Deutschlands für unsere Arbeit gewinnen.
In einer nächtlichen Undercover-Aktion dokumentierte das Team die Haltungsbedingungen in einem „Tierwohl“-zertifizierten Schweinemastbetrieb. Die Erwartungen: mehr Platz, medizinische Versorgung, bessere Haltungsbedingungen.
Stattdessen deckten wir erschütternde Zustände auf: kranke, verletzte und tote Tiere, Muttertiere in engen Kastenständen, Schweine mit offenen Wunden. Tierwohl? Fehlanzeige. Auch Jonas Ems zeigte sich schockiert: „Wenn man dieses Video gesehen hat, kann man kein Fleisch mehr essen.“
In der gemeinsamen Aufdeckung gelang es uns, die grausame Realität sichtbar zu machen und Millionen Menschen zu erreichen. Allein auf Instagram wurde das Video über 1,6 Millionen Mal aufgerufen. Medien wie TAG24, Volksfreund und Braunschweiger Zeitung berichteten, zahlreiche bekannte Influencer*innen teilten die Aufdeckung auf ihren Kanälen. Die Resonanz war überwältigend: Tausende Menschen äußerten sich schockiert, viele kündigten an, ihre Ernährung zu überdenken.
Jonas Ems bringt es auf den Punkt: „Man selbst kann das hinter sich lassen, aber für die Tiere dort ist das das Leben.“ Unsere Aufdeckung verdeutlicht einmal mehr: In der Massentierhaltung gibt es Tierwohl nur auf dem Etikett.
ANINOVA x Malte Zierden
Sieben Leben vor Ostern gerettet
Tierschützer und Content Creator Malte Zierden begleitete uns bei einer Aufdeckung in einen Legehennenbetrieb mit 250.000 Tieren.
Mit Malte Zierden konnten wir 2024 einen weiteren Tierschützer und Content Creator überzeugen, sich für eine Recherche einem unserer Undercover-Teams anzuschließen. Gemeinsam dokumentierten wir die Realität in einem Legehennenbetrieb mit 250.000 Tieren. In dem Ostereier unter katastrophalen Bedingungen produziert werden – und konnten dabei sieben Hennen aus der Käfighaltung befreien.
Der Betrieb war kein Unbekannter: Schon in der Vergangenheit war er Ziel von Ermittlungen wegen Tierquälerei, ohne Konsequenzen. Unsere Aufnahmen zeigen: Es hat sich augenscheinlich nichts verändert. Die Tiere leben ohne Auslauf, ohne Tageslicht und ohne frische Luft – eingepfercht in Drahtkäfigen, dicht gedrängt, zwischen toten Artgenossinnen. Malte ist schockiert: „Ich dachte, so was gibt es in Deutschland gar nicht mehr.“
Mit der Aufdeckung zeigten wir, was hinter den Ostereiern im Supermarkt steht und dass Käfighaltung in Deutschland noch immer Realität ist. Medienberichte von Utopia, TAG24 und Kurier erreichten über 5,3 Millionen Menschen. Auf Social Media wurde das Video millionenfach aufgerufen, mit fast 4 Millionen Views auf Instagram und über 200.000 auf TikTok.
Für die geretteten Hennen begann ein neues Leben auf einem Lebenshof. „Diese Hennen stehen symbolisch für alle Hennen, die gerade zu Ostern gequält werden“, sagt Malte abschließend.
ANINOVA x Ines Anioli
Pelzfarm-Einsatz mit Folgen
Gemeinsam mit Podcasterin Ines Anioli dokumentierten wir 2024 die grausamen Zustände auf einer Pelzfarm in Polen und retteten dabei drei Tiere aus den Gitterkäfigen.
Die Aktion ging viral: Unsere Aufdeckung erreichte über 8,7 Millionen Menschen, unter anderem über YouTube, tz.de und Hallo München. Allein auf Instagram wurde das Video über 5 Millionen Mal aufgerufen und damit zur bis dato erfolgreichsten Veröffentlichung in der Geschichte von ANINOVA. Die Polarfüchsin und zwei Marderhunde fanden ein neues Leben auf Lebenshöfen. Ines zog ein Fazit: „Wir alle haben es in der Hand, diese Tierquälerei zu beenden.“
ANINOVA x Daniel Noah
Entenküken befreit
Im vergangenen Jahr konnten wir Schauspieler und Aktivist Daniel Noah für eine Aufdeckung in einer Entenmastanlage gewinnen.
Die Zustände schockierten den Schauspieler und unser Team gleichermaßen: Zigtausende Enten lebten in mehreren Hallen auf engem Raum und ohne Zugang zu Wasser. Artgerecht ist diese Haltung nicht, aber in Deutschland trotzdem erlaubt. Gemeinsam rettete das Team sieben Küken aus dem Betrieb, darunter auch Evi. Ihre Geschichte rührte Millionen: Über 3,4 Millionen Views auf Instagram, VOX strahlte eine Reportage aus. Evi lebt heute auf einem Lebenshof und steht symbolisch für Millionen Enten, die in der Mastindustrie leiden.
ANINOVA x Victoria Müller
Nutria-Rettung aus der Pelzindustrie
Auf einer vermeintlich stillgelegten Pelzfarm entdeckten wir bereits im Winter 2023 zufällig Nutrias in winzigen Gitterkäfigen.
In Freiheit leben die biberähnlichen Tiere an Flüssen oder Seen. Im Januar 2024 kehrten wir mit Moderatorin Victoria Müller zurück und konnten zwei der rund 30 Tiere befreien. Die Aufdeckung war ein Novum: Erstmals wurden Bilder von Nutrias auf Pelzfarmen veröffentlicht. Unser Video erzielte rund 340.000 Views auf Instagram. Medienberichte zur Rettungsaktion erreichten insgesamt rund 4,7 Millionen Menschen. Heute leben die beiden Nutrias artgerecht – mit Zugang zu Wasser und in Freiheit.
ANINOVA x Carina Schätz
Reaktion zum Weltmilchtag
Zum Weltmilchtag 2024 am 1. Juni sah sich Miss Bayern 2022/2023 Carina Schätz ein ANINOVA-Video über die Realität in Milchbetrieben an.
Die Aufnahmen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen das brutale Vorgehen der Milchindustrie. Kälber werden kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt, Kühe in Anbindehaltung fixiert, Rinder gewaltsam verladen und zur Schlachtung gebracht. Carina lebt selbst seit einigen Jahren vegan und reagierte unter Tränen: „Wenn ich das sehe, dann schäme ich mich für Bayern.“ Ihre emotionale Reaktion bewegte Hunderttausende Menschen und machte deutlich: Haltung ist Haltungssache.
AUFDECKUNGEN IN DER MASSENTIERHALTUNG
2024 haben unsere Recherchen einmal mehr gezeigt, dass Tierleid in der industriellen Landwirtschaft System hat. In insgesamt acht Aufdeckungen deckten wir Verstöße gegen Gesetze, irreführende Tierwohlversprechen und die tägliche Grausamkeit im Stall auf.
Tierquälerei beim Schlachthof Elsfleth
Uns zugespielte Aufnahmen aus dem Schlachthof Elsfleth bei Oldenburg offenbaren massive Tierquälerei. In wochenlanger Recherche dokumentierte ein Team per versteckter Kamera, wie Rinder und Schafe mit Elektroschockern misshandelt, geschlagen und getreten wurden.
In einem Fall wurde ein Tier über 160-mal mit dem Schocker malträtiert. Zahlreiche Tiere zeigten bei der Schlachtung nachweislich Anzeichen von Bewusstsein – ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Unsere Enthüllung schlug bundesweit Wellen: Medien wie RTL, Bild und Das Erste griffen den Fall auf, mehr als 240 Millionen Menschen wurden erreicht. Das zuständige Veterinäramt reagierte und schloss den Schlachthof. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt wegen Tierquälerei. Auch politisch konnte unsere Aufdeckung etwas bewegen: Der Fall brachte die Debatte um verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen erneut auf die Agenda.
Illegale Schlachtung in Rheinland-Pfalz
Mit versteckten Kameras dokumentierte ein Recherche-Team im Frühjahr 2024 massive Verstöße in einem Schafstall in Rheinland-Pfalz.
Der Schäfer schlachtete Tiere ohne jede Betäubung – und ohne Lizenz. Die Bilder zeigen brutale Szenen: Schafe werden geschlagen, getreten und mit Eisenstangen misshandelt. Der betäubungslose Kehlschnitt führt in mehreren Fällen zu minutenlangen Todeskämpfen. Das Level der Grausamkeit macht sprachlos.
Nach Sichtung des Materials informierten wir umgehend das Veterinäramt und stellten Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft ermittelte und das Amtsgericht Linz verurteilte den Schäfer zu einer Geldstrafe von 10.400 Euro. Der Mann gilt nun als vorbestraft und verlor seine Tätigkeit bei der Biostation Rhein-Sieg-Kreis. Unsere Aufdeckung zeigt: Auch abseits großer Betriebe geschieht massives Tierleid. Über 210 Millionen Menschen wurden mit der Kampagne erreicht.
Frankenland: Tierleid bei regionaler Molkerei
Realität statt Idylle: Im Sommer 2024 enthüllten wir die Zustände in einem Zulieferbetrieb der regionalen Molkerei Frankenland.
Die uns zugespielten Bilder zeigen rund 30 Kühe, darunter auch Jungtiere, die ganzjährig angebunden werden und dadurch bewegungsunfähig, isoliert und ohne soziale Interaktion sind. Besonders perfide: Laut Website der Molkerei sollen die Tiere auf grünen Wiesen leben.
Die Milch des Betriebs landet bei Supermarktketten wie ALDI Süd, REWE und Globus – und stammt faktisch aus Tierqual. Wir zeigten den Betrieb an, informierten die Behörden und stellten klar: Anbindehaltung ist grausam, auch wenn sie von Prüfsystemen wie QM durchgewunken wird. Die Öffentlichkeit reagierte mit Empörung, die Medien griffen die Recherche breit auf. Unsere Aufdeckung verdeutlicht erneut, dass Regionalität kein Garant für Tierwohl ist.
Bio-Ei = Tierquälerei
„Bio“ steht für viele Konsument*innen noch immer für Tierwohl, doch uns zugespielte Aufnahmen aus einem niederländischen Bio-Betrieb zeigen:
Auch hier leiden Tiere massiv. Rund 9.000 Hennen lebten auf engstem Raum, bis zu 3.000 pro Stallabteil. Der vorgeschriebene Auslauf? Verschlossen – ein klarer Verstoß gegen die Bio-Richtlinien. Die Eier dieses Betriebs wurden auch bei ALDI Süd verkauft. Selbst sogenannte Bio-Hennen sind auf maximale Leistung gezüchtet und werden nach rund anderthalb Jahren geschlachtet.
Unsere Aufdeckung zeigt, wie Tierleid hinter wohlklingenden Etiketten versteckt wird. Ein vermeintlich „besseres“ Produkt mit den gleichen Folgen für die Tiere. Unsere Botschaft bleibt klar: Tierleid bleibt Tierleid, auch im Bio-Regal.
Tierquälerei in der Tierwohl-Putenmast
Über mehrere Monate dokumentierte ein Recherche-Team das Leid von rund 20.000 Tieren in einem Putenmastbetrieb in NRW, der Teil der „Initiative Tierwohl“ ist.
Gebrochene Flügel, blutige Wunden, ausbleibende tierärztliche Versorgung, Trinkwasserentzug und flächendeckende Antibiotikagabe – darunter auch Reserveantibiotika. Besonders schockierend: Versteckte Kameras zeigten, wie Mitarbeitende und sogar der Betreiber Puten treten, schlagen und werfen.
Wir reichten nach Sichtung des bereitgestellten Materials Strafanzeige ein – die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Betrieb wurde zeitweise gesperrt. Die Wirkung unserer Aufdeckung war enorm: Über 41 Millionen Menschen wurden erreicht, Supermärkte wie Lidl und Kaufland beendeten die Zusammenarbeit mit dem Betrieb. Selbst der Geflügelverband räumte Fehlverhalten ein.
So leiden Kühe für Ehrmann
Mit glücklichen Kühen auf saftigen Allgäuer Wiesen wirbt die Molkerei Ehrmann, doch unsere Recherchen zeichnen ein anderes Bild.
In mehreren bayerischen Betrieben, die laut eigenen Angaben Ehrmann beliefern, dokumentierte ein Recherche-Team im Oktober 2023 Kühe in ganzjähriger Anbindehaltung: angekettet, ohne Auslauf, ohne Bewegungsspielraum. Selbst Jungrinder wurden angebunden. Das ist zwar legal, aber grausam.
Gemeinsam mit bekannten Stimmen wie Maximilian Pollux, Musiker Pikayzo und Schauspieler Daniel Noah machten wir öffentlich, was wirklich hinter der Milch steckt. Das Aufdeckungsvideo ging viral, mit über 1 Million Views auf Instagram. Die Resonanz war gewaltig: Medien wie Bild, taz und Utopia berichteten, Supermärkte konfrontierten Ehrmann, die Kommentarfunktion auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens wurde daraufhin abgeschaltet.
Bioland: Kälber in Glascontainern
Bioland steht für „mehr Tierwohl“, doch unsere Undercover-Aufnahmen aus einem Milchbetrieb in NRW zeigen:
Auch hier herrschen tierschutzwidrige Zustände. Kälber wurden in aufgeschnittenen Containern gehalten, teils in Einzelhaltung – und ohne ordnungsgemäße Kennzeichnung. Auch bei Bioland üblich: die Trennung von Mutter und Kalb direkt nach der Geburt. Unsere Aufnahmen zeigen Tiere, die tagelang rufen. Der Betrieb liefert laut eigener Angabe an die Bio-Molkerei Söbbeke.
Nach unserer Veröffentlichung reagierten Bioland und das Veterinäramt: Der Betrieb wurde kontrolliert, Auflagen wurden erteilt, erste Missstände wurden beseitigt. Die Recherche erzielte über 9 Millionen Reichweite, das Video wurde allein auf Instagram 216.000-mal aufgerufen und machte deutlich: Bio ist kein Garant für Tierwohl.
Weihnachts-wunder: Gänse gerettet
Kurz vor Weihnachten retteten wir zwei Gänse aus einem Mastbetrieb in Baden-Württemberg. Dort werden Tausende Tiere gehalten und als „Weihnachtsgänse vom Bauern nebenan“ vermarktet.
Die Aufdeckung erreichte 3,8 Millionen Menschen, das Video wurde über 1,6 Millionen Mal auf Instagram angesehen.
Unsere Aufdeckung zeigt: Auch vermeintliche Weidehaltung bedeutet Tierleid. Die Gänse sind auf extreme Gewichtszunahme gezüchtet, viele erleiden schwere gesundheitliche Schäden. In der Krankenbucht dokumentierten wir verletzte und tote Tiere. Der Betrieb wurde angezeigt.
Gans Ida und Ganter Anton wurden in Sicherheit gebracht, doch Ida starb zwei Tage später an den Folgen der Mast. Ihr Tod steht stellvertretend für das Leid hinter dem Festtagsbraten und entlarvt erneut den Mythos von der „besseren Haltung“.
AUFDECKUNGEN AUF PELZFARMEN
Pelz steht wie kaum ein anderes Produkt für die industrielle Ausbeutung von Tieren. 2024 hat ANINOVA das System erneut durchleuchtet: in Polen und Finnland. Die Bilder, die dabei entstanden sind, zeigen: Tierleid ist kein Einzelfall, sondern System.
ANINOVA in Finnland: Luxuslüge enttarnt
Pelz aus Finnland gilt als besonders hochwertig. Viele Luxusmarken bewerben Pelz mit angeblichem Tierwohl und „verantwortungsvoller“ Herkunft. 2024 reisten wir erstmals nach Finnland, um hinter diese Fassade zu blicken.
Unsere Undercover-Aufnahmen zeigen: Auch auf Farmen mit Tierwohl-Zertifikat herrscht Systemleid. Füchse und Marderhunde fristen ihr Leben in engen Metallkäfigen, ohne Auslauf, auf harten Gitterböden, mit minimalem Beschäftigungsmaterial. Die Zustände unterscheiden sich in nichts von denen anderer europäischer Pelzfarmen – trotz vermeintlicher Standards. Auf einer zweiten Farm dokumentierten wir extreme Qualzuchten sogenannter „Monsterfüchse“: überzüchtete Tiere mit schmerzhaften Fehlstellungen, gezüchtet für maximalen Profit.
Erstmals gelang es einem Team aus dem Ausland, solche Aufnahmen in Finnland zu machen und den Mythos des „verantwortungsvollen Pelzes“ zu entlarven. Unsere Aufdeckung wurde von Millionen gesehen, das Video allein auf Instagram über 450.000-mal aufgerufen. Zahlreiche Medien berichteten, darunter die Nürnberger Nachrichten, Nordbayern und das Kölner News Journal. Auch politisch hatte unsere Aufdeckung Folgen: Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber sah sich gezwungen, auf den Skandal zu reagieren.
Unser Fazit der Reise: Sogenannter „verantwortungsvoller“ Pelz ist nichts als PR.
Spontane Rettung: Fuchs Tomek ist befreit
Als die geplante Rettung von Füchsin Ronja aufgrund von Sicherheitsbedenken abgebrochen werden musste, steuerten wir in derselben Nacht eine zweite Pelzfarm an.
Mit Malte Zierden konnten wir 2024 einen weiteren Tierschützer und Content Creator überzeugen, sich für eine Recherche einem unserer Undercover-Teams anzuschließen. Gemeinsam dokumentierten wir die Realität in einem Legehennenbetrieb mit 250.000 Tieren. In dem Ostereier unter katastrophalen Bedingungen produziert werden – und konnten dabei sieben Hennen aus der Käfighaltung befreien.
Der Betrieb war kein Unbekannter: Schon in der Vergangenheit war er Ziel von Ermittlungen wegen Tierquälerei, ohne Konsequenzen. Unsere Aufnahmen zeigen: Es hat sich augenscheinlich nichts verändert. Die Tiere leben ohne Auslauf, ohne Tageslicht und ohne frische Luft – eingepfercht in Drahtkäfigen, dicht gedrängt, zwischen toten Artgenossinnen. Malte ist schockiert: „Ich dachte, so was gibt es in Deutschland gar nicht mehr.“
Mit der Aufdeckung zeigten wir, was hinter den Ostereiern im Supermarkt steht und dass Käfighaltung in Deutschland noch immer Realität ist. Medienberichte von Utopia, TAG24 und Kurier erreichten über 5,3 Millionen Menschen. Auf Social Media wurde das Video millionenfach aufgerufen, mit fast 4 Millionen Views auf Instagram und über 200.000 auf TikTok.
Für die geretteten Hennen begann ein neues Leben auf einem Lebenshof. „Diese Hennen stehen symbolisch für alle Hennen, die gerade zu Ostern gequält werden“, sagt Malte abschließend.
Ronja: Symbol einer grausamen Industrie
Die Rettung der Polarfüchsin Ronja war ein besonders emotionaler Moment des Jahres. Bereits Anfang 2024 hatten wir sie bei einer Undercover-Mission mit Aljosha Muttardi entdeckt, doch ein Versuch, sie zu befreien, scheiterte.
Monate später gelang die Rettung: In einer zweiten Aktion konnten wir Ronja aus einer polnischen Pelzfarm herausholen. Die Bilder gingen viral: Allein auf Instagram wurde das Video über 450.000-mal aufgerufen, Medien wie Bild und das Stadtmagazin berichteten. Insgesamt erreichte die Geschichte über 20 Millionen Menschen. Ronja wurde zum Symbol für das Leid unzähliger Füchse in der Pelzindustrie und für die Kraft jedes einzelnen geretteten Lebens.
Erfolge
Tierhalte-verbot und Verurteilung eines Westfleisch-Zulieferers
Nach unserer groß angelegten Westfleisch-Aufdeckung im Jahr 2022 wurde nun ein Schweinemäster aus Niedersachsen rechtskräftig verurteilt.
Das Amtsgericht Hameln sprach eine Geldstrafe von 36.800 Euro aus und stellte fest, dass dem Betreiber jegliche Empathie gegenüber den Tieren fehlte. Zusätzlich verhängte das Veterinäramt ein Tierhalteverbot. Der Betrieb verlor infolgedessen das QS-Siegel, und Westfleisch sowie die „Initiative Tierwohl“ beendeten die Zusammenarbeit. Ein wichtiger Erfolg gegen systematische Tierquälerei.
Bewährungs-strafe für Tönnies-Zulieferer nach Tierquälerei
2023 veröffentlichten wir schockierende Aufnahmen aus einem Tönnies-Zulieferbetrieb:
kranke, verletzte Schweine, die ohne Wasser oder Futter sich selbst überlassen wurden. Der Schweinemäster ließ Tiere verhungern und verdursten. Nun wurde er vom Amtsgericht Emmerich wegen Tierquälerei zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Auch das QS-Siegel wurde entzogen, Tönnies beendete die Zusammenarbeit. Ein seltenes, aber deutliches Signal, dass Tierquälerei rechtliche Konsequenzen haben kann.
Schlachthof Hürth: Ermittlungen kurz vor Abschluss
Unsere Undercover-Aufnahmen aus einem Hinterhof-Schlachthof in Hürth führten 2023 zur sofortigen Schließung des Betriebs.
Nun bestätigen neue Erkenntnisse den Verdacht auf mindestens 75 illegale Schwarzschlachtungen. Die Staatsanwaltschaft Köln steht kurz vor Abschluss der Ermittlungen gegen vier Mitarbeitende. Auch wenn der Betreiber die Vorwürfe abstreitet, ist der Betrieb bis heute geschlossen – ein Erfolg für alle Tiere, die dort hätten leiden müssen.
Geldstrafen nach Tierquälerei in Bio-Schlachthof
Bereits 2021 dokumentierten wir massive Missstände im Bio-Schlachthof Neuruppin.
Die grausamen Aufnahmen zeigten fehlgeschlagene Betäubungen und brutale Gewalt gegen Tiere. 2024 wurden zwei Ex-Mitarbeiter vom Amtsgericht Neuruppin zu Geldstrafen von insgesamt rund 10.000 Euro verurteilt. Auch wenn wir uns härtere Strafen wünschen, ist es ein Erfolg, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen wurden. Der Schlachthof ist seitdem dauerhaft geschlossen.
Schlachthof Elsfleth geschlossen
Eine weitere Aufdeckung aus dem Jahr 2024 brachte schwere Tierschutzverstöße im niedersächsischen Schlachthof Elsfleth ans Licht.
Die Aufnahmen zeigen Elektroschock-Einsätze, Schläge, Tritte und fehlgeschlagene Betäubungen. Besonders schockierend: Rinder wurden teilweise bis zu 160-mal mit dem Elektroschocker traktiert. Ein unabhängiges Gutachten empfiehlt die sofortige Schließung des Betriebs. Der Schlachthof wurde daraufhin dichtgemacht – ein starkes Ergebnis für die Tiere.
Illegale Schlacht-ungen in Rheinland-Pfalz: Stall geschlossen
2024 deckten wir grausame und illegale Praktiken in einem Schafstall im Landkreis Neuwied auf.
Ohne Lizenz und Betäubung wurden Tiere brutal geschlachtet. Die Undercover-Aufnahmen zeigen schwere Tierquälerei durch den Betreiber und Mitarbeitende. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Ermittlungen aufgenommen, das Veterinäramt schloss den Betrieb. Der Stall hatte zuvor Tiere an den inzwischen geschlossenen Schlachthof Hürth geliefert. Auch dieser Fall belegt: Unsere Arbeit schützt Leben.
Wirkung & reichweite
Medienberichte
Um Tierleid sichtbar zu machen, braucht es mehr als Beweise – es braucht Aufmerksamkeit. 2024 ist es uns gelungen, unsere Recherchen gezielt in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch enge Zusammenarbeit mit Redaktionen, strategisch platzierte Veröffentlichungen und starke Bilder erreichten wir Millionen Menschen. Die Medienberichte sorgen nicht nur für gesellschaftliches Bewusstsein, sondern erhöhen auch den Druck auf Politik und Industrie, endlich zu handeln.
In diesen Medien wurde über unsere Arbeit berichtet
2024 konnten wir unsere Aufdeckungen erneut erfolgreich in den Medien platzieren – mit noch größerer Reichweite als im Vorjahr. Ob in TV-Beiträgen, Print oder auf reichweitenstarken Online-Plattformen: Unsere Bilder und Recherchen fanden bundesweit Beachtung. Insgesamt erreichten wir eine Medienreichweite* von über 1 Milliarde Kontakten.
Reichweite
anzahl
*Die Medienreichweite gibt an, wie viele Kontakte jedes Medium (Zeitung, TV, Hörfunk sowie Online-Medien/Social Media) durchschnittlich erreicht hat. Die Balken in der Darstellung veranschaulichen den Anteil des jeweiligen Mediums an der insgesamt erzielten Reichweite. Als Grundlage für die Hochrechnungen dienen verschiedene Kennzahlen, wie die Einschaltquote bei TV und die Klicks auf Webseiten.
Community
Unsere Erfolge 2024 verdanken wir der ANINOVA-Community
Ob durch Spenden, Teilen, Kommentieren oder aktives Mitwirken – jede einzelne Unterstützung hat dazu beigetragen, Missstände aufzudecken, Tiere zu retten und politischen Druck aufzubauen. Wer glaubt, digitaler Aktivismus sei wirkungslos, wird in diesem Report eines Besseren belehrt. Gemeinsam haben wir gezeigt, was Engagement im digitalen Zeitalter bewegen kann.
Online-Engagement
Kommentare, Likes, Shares und Saves – was nach kleinen Gesten aussieht, hat große Wirkung. 2024 haben unsere Beiträge Millionen Menschen erreicht, Debatten angestoßen und den Druck auf Politik und Industrie erhöht. Unsere Community hat gezeigt: Wer sich online für Tierrechte starkmacht, bewegt etwas. Klick für Klick.
2.
1.
3.
Top 3 Reels
VIEWS
ERREICHTE MENSCHEN
LIKES
KOMMENTARE
SAVES
Daniel Noah
3.501.249
3.296.200
11.970
593
643
Ines anioli
5.165.394
3.994.599
36.822
1.105
1.350
MALTE ZIERDEN
4.248.739
2.284.544
499.674
2.739
5.787
2.
85.468
6.748
233
466
1.
128.144
8.876
383
390
3.
70.959
2.352
38
62
top 3 postings
ERREICHTE MENSCHEN
LIKES
KOMMENTARE
SAVES
Online-Engagement
Kommentare, Likes, Shares und Saves – was nach kleinen Gesten aussieht, hat große Wirkung. 2024 haben unsere Beiträge Millionen Menschen erreicht, Debatten angestoßen und den Druck auf Politik und Industrie erhöht. Unsere Community hat gezeigt: Wer sich online für Tierrechte starkmacht, bewegt etwas. Klick für Klick.
Top 3 Reels
1.
Ines Noah
VIEWS: 5.165.394
ERREICHTE MENSCHEN: 3.994.599
LIKES: 36.822
KOMMENTARE: 1.105
SAVES: 1.350
2.
Daniel Noah
VIEWS: 3.501.249
ERREICHTE MENSCHEN: 3.296.200
LIKES: 11.970
KOMMENTARE: 593
SAVES: 643
3.
Malte zierden
VIEWS: 4.248.739
ERREICHTE MENSCHEN: 2.284.544
LIKES: 499.674
KOMMENTARE: 2.739
SAVES: 5.787
Top 3 POSTINGS
1.
ERREICHTE MENSCHEN: 128.144
LIKES: 8.876
KOMMENTARE: 383
SAVES: 390
2.
ERREICHTE MENSCHEN: 85.468
LIKES: 6.748
KOMMENTARE: 233
SAVES: 466
3.
ERREICHTE MENSCHEN: 70.959
LIKES: 2.352
KOMMENTARE: 38
SAVES: 62
Stimmen aus der community































unsere finanzen
FINANZIERUNG UNSERER MISSION
Der transparente Umgang mit Spendengeldern ist für uns selbstverständlich. Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten wir uns, Angaben zu unseren Einnahmen und Ausgaben offenzulegen.
Einnahmen & Ausgaben
Einnahmen
Spenden, Mitgliedsbeiträge & Erbschaften
1.330.023,21 €
Ausgaben*
Auflistung Der Ausgaben
Aufdeckungen
Rechts- & Beratungskosten
Bankkosten
Mitgliederbetreuung
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Personalkosten
IT & Website sowie Online-Kosten
175.437,08 €
46.882,13 €
34.578,72 €
26.574,04 €
384.714,03 €
13.800,84 €
28.120,43 €
Aufdeckungen
175.437,08 €
Rechts- & Beratungskosten
46.882,13 €
Bankkosten
34.578,72 €
Mitgliederbetreuung
26.574,04 €
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
384.714,03 €
Personalkosten
13.800,84 €
IT & Website sowie Online-Kosten
28.120,43 €
*Auszug, Finanzbericht 2023. Die Zahlen aus dem Jahr 2024 lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
Jeder € kommt an
In diesem Jahr konnten wir unsere Verwaltungskosten auf unter 5 % begrenzen. Damit zählt ANINOVA weiterhin zu den effektivsten Tierrechtsorganisationen Deutschlands. Von jeder Spende in Höhe von 10 € fließen lediglich 0,49 € in die Verwaltung. Der Rest direkt in unsere Aufdeckungen, Rettungsaktionen und Kampagnen. So kannst Du Dir sicher sein, dass Deine Unterstützung genau dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den Tieren.
- Aufdeckungen 94%
- Verwaltungskosten 5%
- Sonstiges 1%
ANINOVA unterstützt die Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Die Initiative wurde von Transparency International Deutschland e. V. gegründet und definiert in ihrem Programm 10 Punkte, die jede gemeinnützige Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Als Unterzeichnende verpflichten wir uns, offenzulegen, woher unsere Spenden stammen und wie sie verwendet werden.
Ausblick auf 2025
Was 2024 deutlich gezeigt hat: Unsere Arbeit wirkt. Mit 16 Undercover-Aufdeckungen und über 100 Millionen erreichten Menschen konnten wir entscheidende Missstände in der Tierindustrie sichtbar machen. Unsere Recherchen haben politische Debatten angestoßen, rechtliche Konsequenzen ausgelöst und zahlreiche Menschen zum Umdenken bewegt. Doch solange Tiere ausgebeutet werden, ist unsere Arbeit nicht getan.
GEMEINSAM FÜR DIE FREIHEIT ALLER TIERE
Im Jahr 2025 richten wir unseren Fokus auf eine Tiergruppe, die in der öffentlichen Wahrnehmung kaum Beachtung findet: Hühner, Puten und andere sogenannte „Nutzvögel“. Sie machen mit mehreren Hundert Millionen Individuen den größten Teil der landwirtschaftlich genutzten Tiere in Deutschland aus und gehören gleichzeitig zu den am schlechtesten geschützten.
Mit gezielten Undercover-Recherchen wollen wir die Zustände in der Geflügelhaltung
sichtbar machen und zeigen: Auch sie leiden – für Fleisch, Eier und Daunen.
Parallel dazu setzen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Influencer*innen fort, um besonders junge Menschen
für das Thema zu sensibilisieren. Denn wer erkennt, was hinter Produkten tierischen Ursprungs steckt, ist
eher bereit, umzudenken und zu handeln. Gemeinsam wollen wir das Bewusstsein für alle Tiere stärken – und eine
Gesellschaft mitgestalten, in der Mitgefühl keine Grenzen kennt.
WERDE TEIL DER ANINOVA-COMMUNITY!
Du möchtest Dich für Tierrechte starkmachen? Dann werde jetzt aktiv
Ob mit einer monatlichen Spende, einer Tierpatenschaft oder einer Fördermitgliedschaft – Dein Beitrag ermöglicht es uns, Undercover-Recherchen zu realisieren, Tiere zu retten, rechtlich gegen Missstände vorzugehen und starke Kampagnen zu starten. Nur durch diese kontinuierliche Unterstützung können wir mit unseren Aufdeckungen Druck aufbauen, Öffentlichkeit schaffen und unseren täglichen Kampf für die Freiheit aller Tiere fortsetzen.
Alle Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten findest Du auf aninova.org
Wenn Du bereits an unserer Seite bist: Erzähl anderen von unserer Arbeit. Denn je mehr Menschen aktiv werden und uns ebenfalls finanziell unterstützen, desto mehr können wir für die Opfer der Massentierhaltung und Pelztierzucht erreichen.
Hier kannst Du den Impact Report als PDF herunterladen:
Wir bedanken uns bei Dir und allen Unterstützer*innen, die die Erfolge in diesem Impact Report ermöglicht haben und uns weiterhin zur Seite stehen.